Meine Reise von Basel nach San Vicente war kein klassischer Trip – eher ein langsames Eintauchen in ein anderes Leben.
Gestartet in Basel, wo alles noch strukturiert wirkt, fast schon zu perfekt. Doch mit jedem Kilometer wurde es roher, echter. Straßen wurden leerer, Orte kleiner, Gedanken klarer.
Die Tage hatten ihren eigenen Rhythmus: fahren, essen, schlafen. Mehr braucht es nicht. Der Kopf wird ruhig, der Fokus schärfer. Man verliert das Gefühl für Zeit, aber gewinnt ein Gefühl für sich selbst.
Es gab Gegenwind, Zweifel, Momente, in denen man kurz stehen bleibt und sich fragt, warum man das macht. Und genau diese Momente sind die wichtigsten.
Denn irgendwo zwischen all den Kilometern verändert sich etwas. Nicht laut, nicht plötzlich – eher still.
Und dann kommst du in San Vicente an.
Nicht als derselbe Mensch, der in Basel losgefahren ist.
Sondern als jemand, der verstanden hat, wie wenig man eigentlich braucht.
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